Dienstag, 30. September 2014

Die Würde des Hundes...

Hey Mitmenschen!

Ich hab mich schon öfter mit der Thematik der Gesetzeslage des Hundes beschäftigt. Seit einigen Monaten zähle ich mich selbst zu den stolzen Hunde-HALTERN. Ich sage mit voller Absicht "Halter" und nicht "Besitzer", da ich die Tatsache dass Tiere, also auch die treusten Freunde des Menschen - nämlich die Hunde - in Deutschland teilweise immer noch wie Gegenstände eingestuft werden, NICHT unterstützen möchte. Sicher, das kann man so pauschal nicht sagen, aber der Hund kann ge- und verkauft werden wie ein Auto oder ein ganz normales Möbelstück. Er muss im Auto gesichert werden wie eine Kiste...

Und wenn jemand nun meinen geliebten, treuen und besten Freund mit 70 km/h innerorts über den Haufen fährt, weil dieser sich vor dem (bereits von Weitem!) lauten Motorgeräusch erschreckt hat und sich von der Leine reißt, dann muss ich die verdammte Beule im Auto auch noch bezahlen, weil ich auf einen Gegenstand nicht gut genug aufgepasst habe und wer ersetzt mir meinen ideellen und vor allem emotionalen Verlust? Niemand! Wenn ich Glück habe, werde ich geldlich entschädigt, aber reicht das wirklich? Natürlich nicht!
Außerdem muss erstmal bewiesen werden, dass die Schuld wirklich beim Autofahrer liegt. Es muss bewiesen werden, dass das Auto zu schnell war und dass das auch der Grund dafür war, dass mein Hund mir ausgebüchst ist und nicht dass ich rücksichtslos den Hund an der Straße hab frei laufen lassen.

ABER: Ich habe ja gesagt, dass man diese "Der Hund ist in Deutschland nur ein Gegenstand"- Sache nicht pauschal sagen kann. Denn wenn ein Tier mutwillig verletzt, gequält oder gar getötet wird, dann greift der Tierschutz.  Sicher, Tiere werden wie Sachen gehandelt, aber verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden mit bis zu 5 Jahren Haft geahndet.

Jetzt kommt der springende Punkt, die Erkenntnis des Tages, der Schock des Jahres - zumindest für mich. ICH dachte immer in Frankreich wäre alles besser, denn dort gelten Tiere als "Empfindsame Wesen", aber gerade in Frankreich ist etwas passiert (nicht erst jetzt, sondern schon 2005, ich habe nur erst heute davon gelesen), dass mich zutiefst erschüttert und beschämt hat.


Auf der französisch-kontrollierten Insel Reunion werden lebende Hunde und Katzen als Angelköder für Haie benutzt. Ach was heißt benutzt? Gequält, verfüttert, hingerichtet!


An dieser Stelle will und kann ich auch schon gar nichts mehr dazu sagen. Ihr habt es jetzt ja selbst gelesen. Wie grausam können Menschen sein? Wie können Menschen so etwas tun? Hunde, die besten Freunde des Menschen, sind lebende, fühlende, sogar träumende Wesen! So wie WIR es sind!

Beim Lesen dieses Artikels musste ich an so viele Sprüche aus meiner Kindheit denken, Worte mit denen ich aufgewachsen bin:

Ein Hund ist auch nur ein Mensch.
Wer keine Tiere mag, der mag auch keine Menschen.
Seit ich die Menschen kenne, mag ich die Tiere.

Und zu guter letzt: es heißt doch "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Und die des Hundes etwa nicht? Auch die Würde des Hundes ist unantastbar! Die Würde jedes Lebewesens sollte das sein, weil sie alle Schmerz empfinden.
Schon vor einiger Zeit habe ich eine Petition unterstützt (TYKE 2014) und heute rufe ich wieder dazu auf, denn diese endlose und vor allem unmenschliche und sinnlose Quälerei muss ein ende finden. Und das schnell!
Also: EURE STIMME FÜR DIE WÜRDE DES HUNDES!
Denn man ist nicht nur verantwortlich für das was man tut, sondern auch für das was man nicht tut!
Schaut nicht weg, helft!

ZUR PETITION


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