Es war auch in meiner Wohnung, aber es ist schon einige Monate her. Es war eine Zeit in der ich viel mehr gebloggt hab', eine Zeit in der ich viel in Gedanken war, eine Zeit in der ich die meiste Zeit des Tages eher traurig als fröhlich gestimmt war. Doch das ist schon fast ein Jahr her...
Eben sah ich mich noch am offenen Fenster stehen, den Menschen hinterher sehend, die vorbei gingen. Ich hab mich gefragt wer sie sind, was für ein Leben für führen und ob die, die zu zweit sind, das in einem Jahr immer noch sein werden.
Ich hab' aufgehört mit dem Aus-Dem-Fenster-Sehen, hab aufgehört mich zu fragen woher die Passanten kommen und wohin sie gehen... Ich hab aufgehört am Fenster zu stehen.
Warum?
Weil ich die meiste Zeit des Tages eher fröhlich als traurig gestimmt bin, weil ich oft nicht alleine bin und vor allem weil mein eigenes Leben zur Zeit so gut läuft, dass ich nicht versuchen muss mich am Glück anderer zu erfreuen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal so denke, aber von mir aus kann es gerne für den Rest meines Lebens so weiter gehen. Bis ich mit grauen Haaren in meinem Schaukelstuhl auf der Veranda sitze und meinen Hunden im Garten beim Spielen zuschaue...

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