Freitag, 4. Januar 2019

Über (fehlende) Deckung und hinterlassene Spuren

I'd like to say I'm okay.
But I'm not.
[M. Schulte]
 

Vor einer halben Ewigkeit schon, hat meine Freundin Sarah mir einen Film empfohen. Als ich den Titel hörte, wurde ich zunächst einmal stutzig, aber sie stieg geich mit den Worten ein, dass ich mich davon nicht beeindrucken lassen soll. Den Film empfahl sie mir, kurz nachdem ich mit "meinem" Lui auseinander war. Die ganze Geschichte hatte mich ziemlich mitgenommen, auch wenn ich das hier ausnahmsweise mal nicht breitgetreten hatte. Ich habe mich ausnahmsweise mal im Real Life darüber aufgeregt und ausgekotzt und irgendwann - recht schnell sogar - ist alle Wut verpufft. Spielt aber auch keine Rolle mehr, schon gar nciht wenn man bedenkt, dass es viel schlimmere Gefühle gibt als Wut... Trauer und Enttäuschung z.B. damit kenn ich mich gut aus, noch immer. Egal... Der Film heißt:


Also bei "Die Hütte" denkt man sich ja erstmal noch nichts Dramatisches, könnte auch ein Horror-Film sein, aber dieser 'gläubige' Nachsatz schreckt sicher schon viele vom Schauen ab. Es geht in diesem Film aber nicht darum, dass man an irgendetwas glauben oder von irgendetwas überzeugt werden soll. Es geht hauptsächlich um das Arbeiten an sich selbst... und vor allem um Vergebung. In dem Film passiert einem Mann etwas Schreckliches und anschließend soll er dem "Schuldigen" verzeihen. Nicht um des Schuldigen willen, sondern ganz allein für sich selbst. Ich könnte jetzt noch einiges zum Thema "Verzeihen" sagen... z.B. dass viele sich bestimmt sicher sind, dass sie manches einfach nicht verzeihen können, dass es letztlich aber immer ein Wollen ist und kein Können um das es geht... Aber ich glaube dieses Thema bietet so viel Diskussions-Stoff, dass ich mich dem in einem weiteren Post widmen werde.
Der Mann um den es geht, verbringt dann, um zu verzeihen, zu lernen und an sich selbst zu arbeiten ein Wochenende mit Gott. Und aus diesem Wochenende habe ich viele Zitate mitgeschrieben, die mir zu denken gegeben haben. Zitat eins: "Liebe ist dazu bestimmt in einer Beziehung lebendig zu sein." Natürlich sollte Liebe in einer Beziehung lebendig sein, aber wie definieren wir "lebendig"? Wann ist man selbst lebendig und wann ist es eine Beziehung? Ich selbst fühle mich eigentlich nur so richtig (bewusst) lebendig wenn ich draußen bin. Mit der Nase im Wind, bei meist gutem Wetter und wenn alles andere passt. Auch meine Beziehung. Aber wann ist sie es selbst? Ist meine Beziehung lebendig, wenn man sich ständig sagt, dass man sich liebt? Oder wenn man viel zusammen unternimmt? Oder wenn man viel miteinander schäft? Ich denke die Maßstäbe dafür setzt jeder selbst. Hier möchte ich gern auf die "Sprache der Liebe" verweisen. Im Allgemeinen gibt es dafür fünf verschiedene. Ich stell sie kurz vor:

Typ 1: Worte von Anerkennung und Liebe
Menschen, die diese Sprache sprechen, sagen sich auch oft "Ich liebe Dich", also definitiv nicht meine Sprache.

Typ 2: Zweisamkeit
Für diese Gruppe ist "Quality-Time" alles. Je mehr man zusammen unternimmt, je mehr Erinnerungen schafft man sich - gemeinsam.
 
Typ 3: Geschenkde, die von Herzen kommen
Sich zu beschenken hat in diesem Fall nichts mit "Umgarnt werden" oder Materialismus zu tun. Es sind Kleinigkeiten, die dem anderen einfach zeigen, dass man an ihn gedacht hat.
 
Typ 4: Hilfsbereitschaft
Liebende, deren Ding die Hilfsbereitschaft ist, bieten sie auch so oft es geht an. Auch hier geht es um Kleinigkeiten, wie den Müll raus zu bringen. Man tut dies aus reiner Liebe um dem anderen etwas abzunehmen, nicht wie selbstverständlich als Diener.
 
Typ 5: Zärtlichkeit
Ganz typisch, die, die sich ständig und überall anfassen und abknutschen müssen.


Wann ist meine Beziehung nun lebendig?! Ich selbst bin jemand vom Typ zwei. Ich brauche viel Zeit mit meinem Liebsten zusammen. Und dabei geht es nicht immer um große Dinge, die man unternehmen muss, es reicht auch die Lieblingsserie am WE durch-zu-suchten. Sicher ist es auch schön einmal im Monat was Cooles, Neues gemeinsam zu unternehmen, es ist aber kein Muss. Noch dazu fotografiere ich, denn ich habe meine Erinnerungen gern auch greifbar und nicht nur in meinem Kopf. Ich bin jemand der noch Fotoalben besitzt, beklebt und mit witzigen bunten Icons und Sprüchen handbemalt. Ich mag es haptisch... Wenn mein Liebster aber nun eine andere Sprache spricht... macht das meine Beziehung dann weniger lebendig? Ist sie dann zum Sterben verurteilt, weil wir uns missverstehen werden, früher oder später?! Ich denke nicht. Allein schon die Tatsache, dass ich von den verschiedenen Sprachen weiß und worauf ich achten muss, um die Liebe des anderen überhaupt zu erkennen, lässt mich auf einer sichereren Seite stehen als all jene, die sich mit der Sprache der Liebe noch nie befasst haben.
Für manche von Euch, die das hier lesen, ist es vielleicht schon zu spät, weil sie die Liebe aneinander vorbei kommuniziert haben. Und... "Liebe hinterlässt immer Spuren."
Ich für meinen Teil hing lange lange an diesem Satz, allein schon weil ich weiß, dass er stimmt. Es ist völlig egal wie eine Liebes-Beziehung auseinander ging, ob im Guten (wie oft mag das wirklich klappen?!^^) oder im Bösen, man nimmt immer etwas mit. Ich selbst, habe mir nach jeder Beziehung ein Tattoo stechen lassen (bis auf das letzte Mal^^), mit Dingen, die mich daran erinnern wer ich bin, was mich ausmacht und mir meine Werte vor Augen halten. Tattoos, die mir immer wieder in Erinnerung rufen, was ich aus meinen Beziehungen mitgenommen habe. Werte. Sei es dass man niemals aufgeben darf, oder dass Respekt und respektvoller Umgang miteinander viel mehr Bedeutung hat als "Ich liebe Dich" zu sagen. Ich war immer ein Mensch, der keine Eifersucht und kein Misstrauen kannte, weil Liebe und Eifersucht sich gegenseitig ausschließen. Jetzt werden sicher einige aufspringen und mit dem total bescheuerten Kommentar kommen, dass ein bisschen Eifersucht ja völlig okay sei, weil einem das zeigt dass bzw. wie sehr der Partner einen liebt... BULLSHIT! sag ich Euch! Eifersucht heißt, man misstraut dem anderen - auch wenn es nur ein wenig ist. Man macht sich doch auf gut deutsch gesagt Sorgen, dass der andere einen bescheißt.
Aber Lieben und besorgt sein können nicht denselben Raum einnehmen. Es sind zwei völlig (!) inkompatible Frequenzen. Fürsorge entspricht der Liebe, Besorgtheit ist Mangel an Vertrauen. So einfach ist das. Und weil Liebe Spuren hinterlässt, hab auch ich jetzt welche, die ich selbst wahrnehmen kann. Ich weiß zwar immer noch nicht was Eifersucht ist, auch wenn ich manchmal Scherze damit/darüber mache, aber ich kenne das Gefühl von Misstrauen. Mir wäre es lieber, ich würde es nicht kennen, aber seit 2018 ist es mir doch vertrauter als ich es gern möchte. Es gibt Tage die sind schlechter als andere, aber ich denke es wird auch wieder besser. Vielleicht ist es eines schönen Tages wie früher. Spuren lassen sich immerhin verwischen.. Ich hoffe, das ist bei allen gleich.
Dass ich misstrauisch bin, weil jemand anderes etwas in mir kaputt gemacht oder sagen wir "seelisch beschädigt" hat, kann mein Partner aber nicht riechen, sehen oder erahnen. Ich kann es ihm nur sagen. Kommunikation und so. Wer redet, dem kann zwar geholfen weden, Worte sind dazu allerdings nicht immer nötig. Ich kann z.B. eh nur ziemlich schlecht verstecken, wenn etwas ist. Ich kann mich zwar so geben als wäre alles okay, aber mein Körper macht da meist nicht mit. Man sieht es in meinen Augen, wenn etwas nicht stimmt - und darum muss ich nichts sagen. Aber: "Wie soll man etwas reparieren, wenn man nicht weiß, dass es kaputt ist?!" Diese Frage hab ich eigentlich mit dem Gedanken an mich selbst aufgeschrieben. Wenn ich selbst nicht weiß, dass etwas in mir abhanden gekommen oder eben kaputt gegangen ist, wie soll ich es dann finden oder gar reparieren?! Ich bin der Meinung ich selbst weiß ganz genau was mir fehlt (weil es kaputt gegangen ist)... aber das heißt dennoch nicht, dass ich auch nur eine Idee habe, wie ich es reparieren kann. Und jetzt beim Schreiben, nach der Aufzählung der 5 Sprachen der Liebe, fällt mir auf: Wie soll es der Partner erst reparieren können? Was wenn die Sprache meines Partners die Hilfsbereitschaft ist? Wie soll er mir helfen, wenn er nicht weiß, dass bzw. was nicht stimmt?! Und selbst wenn ich ihm sage was nicht stimmt... wenn ich ihm sage, dass mein Vertrauensverhältnis so dermaßen gelitten hat, dass ich auch ihm (wenn auch ohne jeden Anlass, also völlig grundlos) misstraue... Was soll er so ganz unverschuldet daran ändern? Er kann sich für nichts entschuldigen, was jemand anders getan hat. Er kann mir nicht beweisen dass er alles anders macht bzw. mir nicht dasselbe antun wird...  Er genießt einen Vetrauensvorschuss - wie jeder Partner - aber er ist anders als normal viel kleiner als gewöhnlich. Geradezu winzig... Und das ist nicht zu ändern. ich wüsste jedenfalls nicht wie.

***

Und dann ist mir noch eine Sache, fern ab von den ganzen Zitaten, die ich aufgeschrieben habe, aufgefallen. Die Momente in denen man verletzt wird... die haben einen entscheidenen Unterschied! Man erfährt sie entweder MIT oder OHNE Deckung.
Es gibt Augenblicke, in denen man eine Frage stellt, eine für einen selbst fundamental wichtig ist und man hofft auf eine bestimmte Antwort, vielleicht nicht mal weil sie zu 100% der Wahrheit entspricht, aber allein schon weil es schlau vom Gegenüber wäre jetzt genau das zu sagen, was man gerade hören will. Ich meine hier nicht sowas wie dem anderen Rotz um die Backe zu schmieren... Aber wenn es um sowas hypothetisches geht wie beispielsweise "Eine Millionen oder ich?", dann wählt man natürlich nicht die Millionen. Sicher kann man darüber nachdenken, aber man weiß was die schlauere Antwort wäre... Und als mitdenkender Mensch sollte man diese auch geben, allein schon um den anderen (geliebten Menschen(!) - das sollten wir in keiner Sekunde vergessen, auch im Streit nicht!) nicht zu verletzen. Dennoch passiert es manchmal, weil man nicht mit- oder zuende gedacht hat. Diese Male, sind die Male OHNE Deckung. Der andere hat 2 Sek nicht nachgedacht und mit einem einzigen Satz bricht Deine Welt für 2Sek völlig auseinander... weil Du mit etwas völlig anderem gerechnet hast. Die Male MIT Deckung sind nicht weniger schlimm, aber sie fühlen sich weniger schlimm an, weil man darauf gefasst war. Dafür hängen sie einem länger nach - zumindest ist es bei mir so. Manche Sachen (OHNE Deckung) hauen Dich binnen Sekunden total aus dem Leben und es fühlt sich an als würde man für einen Augenblick ein bisschen sterben... und nachdem man darüber nachgedacht hat, findet man Ausflüchte und Erklärungen die es für einen selbst recht schnell besser machen. MIT Deckung trifft es einen nicht sofort mit dieser Härte, die einen scheinbar umbringen will... aber nach einigen Tagen, die man immer wieder darüber nachdenkt (ob man es will oder nicht) wird es schlimmer und schlimmer und schlimmer... Und ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie man da wieder rauskommt.
Das ist der Punkt an dem ich derzeit hänge. Ich selbst bin ausnahmweise (zumindest bin ich überzeugt davon, dass es diesmal so ist - das erste Mal in meinem Leben!) nicht diejenige, die die Lösung heranschaffen muss. Zum ersten Mal in meinem Leben gibt es eine Sache in meinem Leben, die mich getroffen hat, von der ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll... Es ist allerdings auch das erste Mal, dass es nicht so schlimm ist, dass ich mich nicht davon ablenken könnte. Sehen wir es also positiv (sprach die alte Pessimistin!).^^

***

Eines aber bleibt. Kommunikation. "Die Wahrheit befreit - jeden." Und auch, wenn man in Euch lesen kann wie (in mir^^) in einem Buch, manchmal schadt es nicht den Mund aufzumachen. Ich weiß, ich hab immer gesagt ich bin für reden, aber manchmal... fehlen auch mir einfach die Worte, bzw. die Kraft für das nötige Gespräch. Wenn man erst einmal einen Leer-Läufer hatte, nachdem man ein Gespräch angefangen hat, von dem man genau wusste wie es ausgeht (auch ohne sich zu streiten) und bei dem man genau die Antwort bekam, die man erwartet hat, dann muss das nicht gut gewesen sein. Manchmal erwartet man den Worst Case.. und bekommt ihn. Dann bin ich auch lieber für nicht reden. Solange dieser Fall nur theoretisch eintritt, kann man ihn noch von sich wegschieben und für irreal erklären - nicht schlau, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und manchmal muss man einfach Kraft tanken um mit Problemen umzugehen, bis jemand anderes einem bei der Lösung hilft, die man selbst nicht erreicht.

Zwei Sachen gibt es da noch auf die ich heute eingehen möchte, dann habt Ihr und ich es auch endlich geschafft. Träume & Zukunft.
"Träume sind wichtig. Sie können Fenster aufstoßen - und schlechte Luft raus lassen."
Tja... Träume und  Zukunft hängen für mich ziemlich eng zusammen. Jeder ertäumt sich schließlich eine Zukunft die für ihn selbst perfekt aussieht. Im Besten Fall :) Auch ich hab mir für mein neues Leben so einiges vorgestellt. Ich merke jetzt aber, dass das mit dem Träumen einfacher war, als es mit dem Erfüllen jetzt ist. Ich bin mir sicher, dass es vor allem an mir selbst liegt. Für die Erfüllung seiner Träume muss man halt arbeiten, hart arbeiten - wie immer und vor allem an sich selbst, nicht für andere. "Aber Zukunft ist eben auch nur eine Idee. Ein Schatten. Sie hat nicht so viel emotionale Zugkraft wie das, was direkt vor mir liegt." 
Und wenn nun aber direkt vor einem ein Probem liegt, bei dessen Bewältigung man auf fremde Hilfe angewiesen ist, obwohl man sich schon mehrere Jahre darauf eingeschossen hat alles alleine bewältigen zu müssen, dann ist es schwer sich noch eine schöne Zukunft vorzustellen. Dann sind Träume plötzlich wie bleierne Wolken, die über einen hängen und die man eigentlich nur noch loswerden will. Liebr gar keine Träume als solche... Aber ich weiß auch, dass man nicht nur einen Traum haben kann. Und wer weiß, wenn erstmal ein Fenster aufgestoßen ist, vielleicht kann die schlechte Luft dann wirklich abziehen und das was dann vor mir ist, gibt mir die nötige Kraft um alles andere wieder hinzubiegen.
Schwammig, schwammig heute gen Ende, aber ich hab auch n langen Tag hinter mir - nehmt's mir nicht krumm ;)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Reißleine

Viel zu lange, bin ich deinen Weg gegangen,
viel zu lange, viel zu weit.
 
Viel zu lange, ist mein Lachen schon vergangen,
Doch jetzt erst fühl ich mich bereit.
 
Auf einmal fühl ich wieder Puls in mir,
hör wie mein Herz sich überschlägt.
 [Johannes Oerding]


Heute sind gleich 2 ziemlich gute wenn eigentlich auch irgendwie ziemlich bedeutungslose Dinge passiert. Nicht bedeutungslos im Sinne von unwichtig, weil sie mir ja was gegeben haben, sondern eher im Sinne von "Kleinigkeiten, die glücklich machen" - das sehen viele ja heutzutage einfach nicht mehr. Traurig aber wahr.
Die erste Sache: Eine langjährige gute Freundin, hat sich auf eine 6-seitige E-Mail von mir zurückgemeldet. Ich hab ihr vor 4 Monaten aus Irland eine kurze Meldung von mir geschickt, weil ich an sie denken musste. Als ich dann die letzten Tage, angekommen im neuen Zuhause, abends endlich mal Zeit fand für all die Worte, die ich für sie übrig hatte, begann ich zu schreiben. Ich erzählte ihr alles was sie verpasst hatte. Gefühlt war das alles, denn ich hatte bis Irland über 2 Jahre nichts mehr von ihr gehört. Wieso passiert das immer wieder mit Menschen, die einem eigentlich wichtig sind? Ich versteh's nicht. Na egal, sie meldete sich zurück, und zwar mit einer Voice-Mail via Whats-App, weil schrieben bei ihr einfach zu lang dauert. Tja, es schreibt nicht jeder so flink wie ich... aber das ist schon okay.^^ So konnte ich gleich mal ihre Stimme hören. Sie war wie immer sehr verständnisvoll und nahm ehrlich Anteil an meiner Geschichte. Ich hatte ihr alles erzählt was mir passiert war. Alles von meinem Leben, das einem Katastrophen-Bericht glich, bevor ich alle Brück abbrach und nach Irland fuhr. Und ich erzählte ihr alles was nach Irland passiert ist. Sie war fasziniert davon, dass man nicht nur vom Regen in die Traufe sondern auch wieder raus kommen kann, ohne dass man wirklich etwas dafür tun muss. Das Leben spielt zwar manchmal... komisch und unfair aber letztlich kriegt ja jeder genau das was er verdient. Und wenn uns etwas Schlimmes passiert, dann vielleicht nicht weil wir genau das verdienen, sondern weil wir daran wachsen sollen, weil wir es verdient haben, ein stärkerer Mensch zu werden, wenn wir denn wollen. Aber dafür, muss man dann was tun. Man muss wollen. Ich wollte!
Die Freundin war übrigens Miri. Meine Miri, mit der ich zusammen Abitur gemacht hatte. Sie ist zur Zeit in einer Situation, die ihr etwas Angst macht. Studium beendet und auch wenn sie einen Job hat, wartet der Umzug und - wie bei mir - irgendwie auch ein völlig neuen Leben auf sie. Der neue Wohnort macht uns allen Angst denke ich. Man hat keinen Freundeskreis mehr der unmittlbar greifbar ist und auch wenn wir insgeheim wissen, dass wir neue Leute kennenlernen und neue Freunde finden werden (ja, wir werden!) sind Veränderungen zunächst immer beängstigend. Miri hat mir eine Aussage genannt, die sicher auf irgendein Sprichwort zurückgeht genannt, dass von einer Ärztin gesagt bekommen hat. "Sie sind auch eher eine Topfpflanze als eine Schnittblume!" Ich hab Miri ein Sprichwort in meiner Voicemail an sie zurück mitgegeben. Eines, welches ich aus meinem letzten Angestellten-Job mitgenommen habe. Es hing irgendwo an der Wand und - was soll ich sagen?! - es stimmte damals einfach, also glaube ich, dass es universell einsetzbar sein könnte.

"Veränderungen sind am Anfang furchtbar, in der Mitte chaotisch und em Ende wunderbar."

Sie gab mir recht, denn es machte ihr Mut. Mein Leben, so wie es sich im letzten Jahr gewandelt hatte, machte ihr Mut, dass auch das echte Leben manchmal kleine und große Happy Ends schreibt. Meine Geschichte vom Ausgangspunkt "Alles geht den Bach runter" über meine Flucht nach Irland bis hin zum Ziel (ja, das kann man ruhig schon so nennen!) "Angekommen im neuen Leben" ist Miris kleine Weihnachtsgeschichte, hat sie zumindest gesagt. Klar müssen wir alle manchmal schwere Zeiten durchmachen, harte Prüfungen meistern (an denen wir - hoffentlich - wachsen!) und Durststrecken überstehen, von denen wir an einem bestimmten Zeitpunkt glauben, dass sie uns brechen werden... aber dann, genau dann, und keine Sekunde früher, kommt die Wende und wir wachsen und merken, dass alles, wirklich alles seinen Sinn hatte - genau so wie es passiert ist! Ich hab meine kleine Weihnachtsgeschichte selbst geschrieben, auch wenn Miri mir heute erst vor Augen geführt hat, dass es eine ist. Und das ist der Grund wieso ich eigentlich keine Geschenke brauche. Mein Jahr ist von heute aus betrachtet, jetzt wo es vorbei ist, so schnell vergangen... Und diese Reise, die eigentlich schon steil bergab begonnen hat und auf dem Gipfel auf dem ich heute mit der Nase im Wind stehe endete, ist, auch wenn es sich - solang das Leid über mir hing - endlos lang angefühlt hat, so schnell vergangen, dass der Anfang kaum mehr eine Rolle spielt. Am Ende steht immer das Glück. Und das habe ich jetzt. Ich bin am Ende - und zum ersten Mal meine ich das positiv, denn man sagt ja "Am Ende wird alles gut. und wenn nicht, ist es nicht das Ende." Meine Güte, so viele Sprichwörter heute hier.^^
Also... Ich brauch keine Geschenke, denn ich hab jetzt alles was ich wollte. Ein schönes neues Zuhause, eine vollständige Famille und einen Job. Und ich hoffe, dass sich auch für meine Freundin alles so entwickelt, dass sie am Ende ihrer Geschichte da steht, wo ich jetzt stehe.

Die zweite Sache: ist ein Song. Wie so oft ist es ein Lied das mich zum Schreiben bringt. Ich hab zur Zeit so eine Keinen-Bock-mich-draßen-zu-bewegen-Phase und weil Emma ja ihren Auslaus braucht, hab ich versucht es mir selbst wieder etwas schmackhafter zu machen und hab mir Musik mitgenommen, wenn wir Gassi gehen. Klar, muss man dann auferksamer sein, um seine Umgebung wahrzunehmen, aber mit Musik ist immer noch einfach alles besser. Ich hab mir meinen alten mp3-Player mitgenommen um zu sehen was sich noch so alles da drauf tummelt. Ich fand viel Gute-Laune und auch Sport-Lieder.. aber es gab noch einen Extra-Ordner. Ein einzelnes Album. Es war das Album "BOXER" von Johannes Oerding aus dem Jahr (und jetzt haltet Euch fest!) 2011!
Und ein Lied "Ich lass Dich gehen" begann mit den zeilen, die ich Euch ganz oben als Einstieg gezeigt habe. Die ersten Zeilen waren gesungen und ich wusste: Ich hab ALLES richtig gemacht... und bin jetzt frei.


Zu Beginn meiner kleinen Weihnachtsgeschichte, im Januar diesen Jahres, hab ich mich schon ganz schön durch's Leben geschleppt. So oft war mein Raum so voll, obwohl ich allein darin war. So oft hab ich meinen Tag von Menschen bestimmen lassen, die nicht mehr da waren, aber auch nicht wirklich weg. Das alles hat unglaublich viel Kraft gekostet - über Jahre! Ich hatte schon auf halber Strecke eigentlich keine Kraft mehr, aber ich konnte nicht loslassen. Vielleicht fehlte die Kraft, die ich dazu gebraucht hätte einfach auch schon. Man sagt ja (und schon wieder ein Sprichwort!) "Genau die Kraft, die fehlt um den Sieg zu erringen, braucht man, um eine Niederlage zu verkraften." Das erscheint paradox, zu schwach zum Loslassen, aber doch irgendwie logisch, mir zumindest. Es ist ja nicht so, dass man wie bei einem Helium-Ballon einfach die Hand öffnen muss, es gehört schon etwas mehr dazu sein altes Leben (auch wenn man darin unglücklich ist) loszulassen, um ein neues Leben anzufangen. Jetzt gibt es aber nichts mehr, was mich gefangen nimmt. Ich war vorher vieleicht noch nicht bereit dafür, aber jetzt bin ich es... und das befreit. Und ich weiß: In diesem Moment, in dem ich völlig mit mir im Reinen bin und mich von allem gelöst habe, niemanden von den Menschen mehr brauche, die mir geschadet haben und wirklich glücklich bin... in diesem Moment wird eine Unmenge Energie freigesetz. Und ein Freund sagte mal: "Wenn bei Dir wirklich alles top ist, in diesem Moment, fliegt auf der anderen Seite alle auseinander." Ich will ja nicht dass meine Energie anderen Menschen schadet, aber selbst wenn dem so ist... das nennt man glaube ich Karma.😏 Und sein wir mal ganz ehrlich: 

Viel zu lange hast du meinen Tag bestimmt,
warst nicht mehr hier und doch nie weg.

Es gibt nichts mehr was mich gefangen nimmt,
Ich lös dich von mir wie en Fleck.

Auf einmal kann ich wieder klarer sehn,
hab jedes Bild von dir gelöscht.
 [Johannes Oerding]

Und um jetzt nochmal explizit auf die Headline zu sprechen zu kommen... Man sagt ja, dass man aus jeder Beziehung etwas mitnehmen sollte, wenn sie endet. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, welche Art von Beziehung das war. Auch zu Freunden und Familie hat man eine Beziehung. Ich hoffe natürlich dass niemand von Euch eine familiäre Beziehung beendet muss, aber davon ab...
Ich hab für mich aus meiner letzten "Liebes-Beziehung" in der Tat etwas sehr wichtiges mitgenommen. Man muss wissen, wann es Zeit ist loszulassen, die Reißleine zu ziehen. Und verwechselt das nicht mit aufgeben! Das ist was völlig anderes. Aufgeben, tun nur Verlierer. die Reißleine zu ziehen, erfordert Kraft... und nur Gewinner lernen loszulassen. Ich hab gelernt, das heißt ich hab schon gewonnen.
Und wenn Dich etwas nicht mehr glücklich macht, dann lass es los...
Wenn Dir etwas mehr Kraft raubt als es Dir gibt, dass lass es los...
Wenn Du nur noch gibst und nichts mehr bekommst, dann lass los!

Ich hab heute in der Tat überlegt, ob ich mir nicht das nächste Mal einen kleinen Luftballon tätowieren lasse, um mich immer daran zu erinnern, dass ich loslassen muss, wenn ich merke, dass es (eigentlich) so weit ist. Ein kleiner süßer Luftballon, aus einer einfachen Linie, am Handgelenk oder so... Mal sehen... ;)

Sonntag, 2. September 2018

Monogamie - UNnatürlich

Ich bin eben mal wieder auf einen Song gestoßen, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Geht daurm betrogen zu werden... Ich sag's nur ungern, aber ich weiß genau wie sich das anfühlt... In meinem Kopf spuken seit den letzten 5min schon wieder so viele Gedanken rum, dass ich eigentlich schon wieder gar nichts rihctige denken kann, gar nicht gerade aus. Es klingt paradox, aber manchmal ist mein kopf so voll, dass er schon wieeder leer scheint... und dann kommt nichts raus. Vielleicht hört Ihr Euch erstmal den Song an... Dean Lewis - "Be alright"


Und da fragt man sich doch: Gibt es denn auch heutzutage nicht noch Menschen, die sich einfach finden, sich lieben und dann mal keine Scheiße bauen? Keiner lügt, keiner verheimlicht etwas, keiner bescheißt den anderen? Ich hab das Gefühl früher war das alles anders. Meine Eltern und Großeltern sind mit ihrem ersten Partner verheiratet (gewesen - Opa is leider schon verstorben). Halloho?! Wieso passiert sowas heutzutage nicht mehr? Ja, okay wir haben mehr Menschen auf dem Planeten, da könnte man meinen die Auswahl wäre einfach größer und es gäbe mehr Versuchungen, aber ich bitte Euch! Was für ein Schwachsinn wäre es denn bitte das es als Grund ernst zu nehmen? Auf dem Dorf wohnen immer noch genau so wenig Leute und in der Stadt genau so viele mehr. Und es passiert ja auch überall, völlig gleich wo man wohnt. 
ich weiß es liegt nicht in der NAtür des Menschen monogam zu sein und nur einen partner zu haben weil wir letztlich immernoch irgendwie Jäger und Sammler sind und gerade die Männer (sorry Jungs, es ist nunmal - ohne Euch dissen zu wollen) jagen doch immer wieder der nächsten Trophäe hinterher um ihre gene zu verbreiten. Vielleicht unterbwusst und einer mehr als der andere, aber letztlich ist das so - könnt Ihr gar nicht gegen machen. Nicht dass ich hier irgendeinen Seppel von seiner Schuld freisprechen will, der seine Freundin beschissen hat, um Gottes Willen! Damit kannste schön selber klarkommen, Du Spast! Aber mal im Ernst, es ist einfach unnatürlich sich festzulegen und auf ewig an eine andere Person zu binden - also... bis dass der Tot Euch scheidet. Aber sollte es nicht natürlich sein genau das zu wollen? Jemanden zu haben, mit dem man sein Leben teilen kann? Bis ans Ende? Eine einzige Person, die wichtiger ist als alle anderen, mit der man alles teilt, gleichermaßen genießt und betrauert, mit der man sich eins fühlt wenn sie den Raum betritt? Eine einzige Person für dieses Gefühl angekommen zu sein, sollte doch vollkommen reichen, oder nicht?
Ich hab schon so oft darüber philosophiert und rumschwadroliert was Liebe ist, wie sich sich anfühlt und woran man sie festmachen kann... Ist es nicht genau das? Dieses Gefühl, dass der andere einem so wichtig ist diesem natürlichen Drang seine Gene möglichst weit zu verbreiten widerstehen zu können? Ich mein, wer noch nicht beschissen worden ist, der wird das nicht zu 100% verstehen - vielleicht nur zu 90%, vielleicht sogar zu 99%, ich hab keine Ahnug, denn ich kann zu diesem Punkt nicht zurück, da ich weiß wie es sich anfühlt - aber dieses Gefühl von Trauer, Wut und Enttäuschung zu exakt derselben Zeit, alles auf einmal ist einfach so heftig, dass man es seinen Lebtag nicht mehr vergisst. Und glaubt mir, für das eigene Verhlaten ist das (so blöd das jetzt auhc klingen mag) gar nicht so verkehrt. Denn, wenn man weiß wie sich dieser Schmerz anfühlt, will man das keinem anderen Menschen auf dieser Welt antun. Wenn man dieses Gefühl kennt, will man nicht der oder die andere sein. Ich mein, ich wollte das sowieso nie, aber jetzt noch weniger. Und stellt Euch mal vor: Das kommt ja doch irgendwann immer raus. Dann gibt es nur noch den Unterschied wie.
In dem Video oben (das Original dazu) hat sie wenigstens die Eier ihm das persönlich zu beichten (ich kann aus Erfahrung sagen, dass Frauen da eher Eier haben als Männer!). Aber was, wenn es durch jemand anderen heraus kommt? Was wenn Euer Partner euch dann zu Rede stellt und ihr gar nichts darauf vorbereitet seid? Wenn er oder sie Euch nicht zurückruft oder Eure Anrufe nicht mehr annimmt wie sonst, sondern wartet bis Ihr wieder ZUhause seid um Euch dann live mit allem zu konfrontieren? Wenn schon alles in der Wohnung verwüstet ist weil sie Wut einfach raus musste, weil man es selbst rausbekommen hat. Wenn er oder sie Euch dann anschreit und Euch noch bittet zu sagen, dass es einfach nicht stimmt und Ihr nur den Kopf senken und Euch in grund und Boden schämem könnt...
Oder anders:
Was wenn Ihr wirklich selbst die Wahrheit sagt? Dabei spielt es keine Rolle ob es ne Affäre war und Ihr Euch eh trennen wolltet oder ob es ein einmaliger Ausrutscher war... Stellt Euch das Gesicht Eurers Gegenübers vor, wenn er oder sie Eure Worte hört und Ihr merkt, dass sie nicht so richtig oben ankommen. Wenn die Luft plötzlich zwischen Euch steht, er oder sie aufhört zu atmen, die Farbe aus seinem oder ihrem Gesicht urplötzlich weicht. Stellt Euch vor wie sich Die Augen, die Euch immer so verliebt angestrahlt haben glasig werden und sich binnen Sekunden mit Tränen füllen.
Welches Szenario ist wohl schlimmer? Also ich persönlich stell es mir ja als Mann eher schwierig vor, es life zu sagen, weil Ihr anders als anatomisch angedacht eben meistens nicht die Eier dafür habt Euren "Mann" zu stehen. Und der Frau dann auch noch dabei zusehen zu müssen, wie etwas in ihr ganz deutlich, fast schon hörbar zerbricht. Wenn sie weint... Oder schlimmer noch: Wenn sie nichts sagt und einfach geht. Wortlos, ohne einen letzten Blick. Das zerreißt Euch doch oder?! Aber wie gesagt, ich hab die Erfahrung gemacht, dass Männer das nicht life zugeben. Und wenn man sie dann anruft um zu fragen was diese gerüchte sollen, weil man sich eigentlich sicher ist, dass das nicht stimmen kann... Und sie dann auflegen... Das ist mehr als Antwort genug.
Boah, ich krieg grad n Hals was?!
Und dann gibt es ja noch ne Kategorie, die mich schon siet einer Weile beschäftigt. Hashtag Offene Beziehung. Also ehrlich mal: Dann lieber gar keine. Wenn ich wild durch die gegen vögeln will, dann brauch ich mir Zuhause keinen Freund oder Mann oder was weiß ich nicht "halten". Ich kann solche Menschen nicht ab. Sicher, weil ich es auch einfach nicht verstehen kann. Es mag ja sein, dass dieses Modell bei manchen funtioniert, aber von 100 Paaren trifft das vielleicht eines. Das eine dass imme roffen und herlihc in allen Belangen ist - und das sind die Menschen aus der heutigen zeit und generation "Beziehungsunfähig" nunmal meisten eher nicht. Fakt.
Zudem gibt es 3 Gründe für eine offene Beziehung:

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1. Die Beziehung ist kaputt, aber man will den Partner nicht verlieren – daher wird eine offene Beziehung vorgeschlagen. 
Mit Unsinn zu versuchen zu retten was nicht mehr zu retten ist. Funtioniert nicht.

2. Die Beziehung ist intakt. Beide Partner sind sich einig, mit anderen Personen schlafen zu wollen.
Beispeil: Tim lernte Anna über Freunde auf einem Geburtstag in Köln kennen. Anna hatte eine offene Beziehung zu ihrem Freund Sven in Hamburg. Tim und Anna mochten sich, nach drei Dates schliefen sie miteinander. Doch es wurde -wie immer in der Liebe -kompliziert: Anna musste an Tim denken, wenn sie mit Sven in Hamburg zusammen war.
Letztlich entschied sie sich für Sven. Tim sagte sie, sie könnten sich weiter treffen – aber nicht miteinander schlafen. Tims Herz brach.
 
3. Einer der Partner möchte sich sexuell verwirklichen und schlägt eine offene Beziehung vor. Der andere Partner macht mit, um überhaupt noch eine Beziehung zu haben.
Aline liebte David sehr – obwohl ihre Beziehung von Anfang an nicht gut lief. Irgendwann schlug er einen Dreier vor, mit Aline und seiner Ex-Freundin. Aline wusste nicht, was sie davon halten soll. Stattdessen schlug sie lieber einen Dreier mit einer Unbekannten vor. Vor dem Date nahm sie Drogen.
Sie sind immer noch zusammen. Glücklich, sagt sie. Einmal gestand sie jedoch, sie sei unsicher, ob sie ihn überhaupt noch liebt.
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Ihr seht also: Es endet IMMER irgendwie scheiße. Immer! Ich hab dazu natürlich mal wieder meine eigene vielleicht etwas extreme Meinung. Wen die nicht interessiert, der darf hier gerne das kleine "x" rechts oben drücken (oder eben links, falls Ihr Apple habt^^).
Ich finde ja, Menschen, die offenes Beziehungsgedöns vorschlagen, wissen da schon ziemlich genau, dass sie auf Dauer nicht in der Beziehung bleiben werden, in der sie zu diesem zeitpunkt stecken. Wieso macht man so etwas?
Wenn es darain liegt, dass es eine rein körperliche Sache ist, die man mit dem Partner nicht teilen kann, dann sucht man sich doch nicht gleich (wenn auch mit dem Einverständnis des Partners) jemand anderen dafür, man macht verdammt noch mal das Maul auf und redet darüber, dass einem etwas und vor allem auch was genau einem fehlt. Wer redet dem kann geholfen werden, meine Güte. und so'ne Zunge ist nicht nur für Schweinkram gut, die kann man auch nutzen um sich mal über ernste Dinge zu unterhalten, die einen evtl. weiter bringen und bis ans Lebensende (mit der gleichen Person!!!!) glücklich sein lassen. Aber nein, man entschließt sich lieber dem Partner, der von nichts was in einem diesbezüglich vorgeht so rihctig ne Ahnung hat, etwas vorzuslagen, was ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlicheit verletzten wird. Völlig egoistisch.
Und ganz ehrlich: Wenn es Menschen gibt, die das Maul aufgemacht haben und so krasse Fantasien haben, dass der Partner sagt, "Ey, Sorry, aber da geh ich nicht mit!" dann schuckt einfach mal runter und verzichtet. Man wird auch ohne... (keine Ahnung was es krasses sein kann) Handschellen und Knebel glücklich, ernsthaft!
UND: wenn es keine rein körperliche Sache ist, dann bin ich ganz ehrlich, glaube ich, dass es eh nicht der richtige Partner ist. Wenn man nicht über alle ssprechen kann, dann kann man auch nicht gemeinsam alt werden. Also bevor Ihr so'ne Scheiße macht und den anderen (wenn auch früher oder später) so verletzen wollt, dann lasst es lieber glich bleiben und verletzt ihn, indem Ihr Euch trennt. Das ist zwar auch kacke und man ist traurig, aber die am Anfang angesprochene Wut und die Trauer bleiben ihm (dem Parter - voll ungendermäßig) erspart. Und glaubt mir: Es ist immer noch leichter mit einem schlechten und sehr schmerzhaften Gefühl umzugehen, als mit 3n auf einmal.

So... Cera verlässt das Gebäude.
Genug aufgeregt!





Sonntag, 24. Juni 2018

(Verliebt) Sein oder nicht Sein - das ist hier die Frage :D

Iiiiiiich hab mir mal wieder Gedanken gemacht. Heute hab ich einen meiner liebsten Filme gesehen und mal wieder festgestellt, dass ich genau die Filme am aller liebsten mag, die aus dem Leben gegriffen sind. Flime, in denen Dinge passieren, klar, die total filmreif sind, aber die eben auch genau so passieren könnten. Nichts, in dem jemand von Aliens entführt wird oder Superkräfte hat oder irgendso'n anderer Mist. Filme in denen man sich Menschen verlieben, Fehler machen, in denen sie um Dinge kämpfen die ihnen wichtig sind, Filme in denen Menschen entweder gewinnen oder scheitern. Und sein wir mal ehrlich: Klar würden wir alle gern ein "Happy End" sehen - wir hätten ja auch alle selbst gern unser eigenes - aber wie wahrscheinlich ist es schon, dass genau DAS uns allen passiert?! Eben. der Film von dem ich spreche ich übrigens "Für immer Liebe". Und nein, ich finde den nicht nur gut, weil Channing Tatum mitspielt. Ich mag die Story. Und wer den vllt nur halb gesehen hat und mega kitschig und scheiße fand und meint, dass sowas total weit hergeholt ist (weil die sich, für alle die ihn ZUENDE gesehen und trotzdem scheiße gefunden haben - ihr habt gar keine Ahnung!) weil die sich (SPOILER-ALARM) am Ende nämlich wieder kriegen... Der Film is based on y true story, Ihr Affen! Hier mal der Trailer dazu:
Was mir -als Single- heute besonders im Kopf hängen geblieben ist, ist eine Szene vom Anfang des Films. Da ist noch alles gut zwischen den beiden und die sind in ihrem Atellier. Paige (so heißt die Dame im Film) schafft es voraussichtlich nicht irgendwelche Skulpturen fertig zu kriegen und ist leicht verzweifelt während ihr Mann neben ihr steht und ihr Mut macht. Er hockt sich zwischen ihre Arbeiten, deutet auf eine Skulptur und beschreibt, seine Frau lobend, was er sieht und sagt ihr, dass er das schon ganz toll findet. Sie sieht ihn dann an und sagt "Du bist wahnsinnig verliebt in mich". Er guckt etwas verdutzt und schaut sie an... bejaht und dann dreht Sie sich zu der Skulptur hinter den beiden um und sagt "Das ist meine Skulptur... Das da (zeigt auf das was er beschrieben hat) sind nur irgendwelche Reste."
Tja... So ist das wenn man jemanden liebt. Genau so eine Szene ganz am Ende (SPOILER ALARM) als sie sich beide wieder finden. Da hat sie sich bei ihrem (Ex-)Mann bedankt weil er sie genau so genommen hat wie sie ist und nicht so wie er sie haben wollte. Und as sagt er dazu? "Ich wollte nur das Du glücklich bist!"
Wenn jemand Dich liebt, dann solltest Du das merken. Jeden Tag. Nicht weil derjenige das sagt, sondern anhand der kleinen Gesten. Eine Umarmung einfach so, ein aufgeschnitten Brötchen am Frühstückstisch das auf Dich wartet, ein Kuss auf die Fingerknöchel... Gerade wenn man weiß der andere hat schon so viel mitgemacht, so viel durchlitten und schon so viele Monate am Stück nicht mehr gelacht, nicht mal gelächelt.. dann sollte man das für den rest sienes Lebens nicht vergessen und alles mögliche dafür tun, dass man ihn oder sie so oft es möglich ist lächeln sieht.... glücklich sieht.

Genau so ist es aber auch anders herum, mit dem Verliebtsein. Wenn man sich mit jemandem trifft und sich gern hat und sich zu dem anderen auch hingezogen fühlt... dann spürt man genau das. Man zieht sich an. Aber spätestens wenn man mit dem anderen ins Bett geht - hier wechsel ich mal wieder auf meine Mädchen-Perspektive weil ich (voller vorueteile wie ich bin^^) denke, dass das was ich gleiche sage eher so rum zutrifft als anders herum - merkt man ob der Kerl in einen verliebt ist oder nicht. Denn wie hat Sido schon gesagt? Liebe heißt "...sich bei Liebe machen nicht zu beeilen" Und auch wenn ich immer sage, verliebt sien und sich lieben sind 2 völlig unterschiedliche Sachen, sehen die meisten anderen die ich kenne (eigentlich alle) irgendwie anders. In dem Film hat Channing auhc erzählt, wann seine perle das erste mal "ich liebe Dich" gesagt hat und meinte direkt danach. "Das war 2 Wochen nach unserer ersten Begegnung. Das erste mal war sie schon nach 2 Wochen in mich verliebt..." Aber ich denke verliebt sien passiert einfach, jeanden zu Lieben ist hingegen eine Entscheidung. Wenn der Typ im Bett nur an sich uns seinen Schuss denkt und ihm eigentlich egal ist ob die Frau das schön findet... dann gehts auch nur um das eine. Verliebte Jungs geben sich Mühe. Jetz jetzt mal ehrlich: Ist es nicht unser aller Mädchen-Traum dass man wenigstens im Bett ab und an mal n bisschen Betuddelt wird.? Wir sind die Frauen, Männer! Wir wollen verführt werden. Nix hier mit Bam Bam Bam, die Alte wegflexen oder bumsen oder f**ken... Es wäre nett wenn man(n) sich für uns Zeit nimmt. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber ich glaub viele Frauen haben keinen Bock auf Ficken, sondern eher Lust auf ein sinnlichen Erlebnis. Und wenn Ihr Euch da gut anstellt, liebe Männer, dann kommen die Damen auch von ganz alleine an und wollen mehr, da braucht keiner betteln und sich wundern, dass sie schon wieder zu müde ist oder Migräne hat.
Aber bei uns Mädels ist es anders als bei Euch eben so, dass wir lieber gar keinen Sex haben, als schlechten. Also echt mal: Dann lass ich es lieber, bevor ich hinterher duschen muss für ne Sache, die sich für mich ja mal so gar nicht gelohnt hat, weil der Kerl überhaupt nicht auf mich und meine Bedürfnisse eingegangen ist.

Montag, 4. Juni 2018

Lückenbüßer



Dieser Post ist längst überfällig. Schon vor ein paar Wochen, vielleicht 3 ab ich überlegt was zu diesem Thema zu schreiben, weil mir der Begriff "Lückenbüßer" einfach viel zu negativ konnotiert ist. Klar, niemand will unwissentlich der Lückenbüßer für einen anderen Menschen sein, aber ist es nicht genau dieses eine Wort, das alles kaputt macht? "Unwissentlich"...?
Wer sagt denn, dass es schlecht sein muss ein Lückenbüßer zu sein oder anders gefragt: Wer definiert einen Menschen denn als "schlecht", wenn er sich einen Lückenbüßer sucht? Ich muss dringend ein anderes Wort dafür finden, ich hab das jetzt schon locker 4 x gesagt. L-Ü-C-K-E-N-B-Ü-ß-E-R... ^^ Wird auch nicht besser.
Ich mein, jetzt mal ganz ehrlich: Wir waren alle schon mal am Boden und verletzt weil verlassen und so weiter. Wir alle wissen, dass das einzige was wirklich hilft Ablenkung ist. Manche Menschen können sich leicht ablenken. Sport zum Beispiel. Hab ich auch versucht. Bringt so gar nichts bei mir, außer man geht wirklich direkt bis an seine Grenzen. Das hilft prima. Wirklich. Richtig richtig gut. Ich war bei Xletix Berlin 2018. (Link zum 30min-Video gibts hier.) Solche grenznahen Erfahrungen sind allerdings nur begrenzt möglich. Klar kann man jeden Tag Sport machen, wenn man die Zeit dafür hat. Gerne auch mehrmals und gerne auch mehrere Stunden aber wenn es locker laufen ist (was mir ja nun gar nicht liegt wie ich feststellen musste) dann denkt man dabei trotzdem nach. Also Mist.
Die aller beste Ablenkung um über diesen Verlassensschmerz - der (solange niemand gestorben ist) der aller schlimmste ist wie ich finde - hinweg zu kommen, ist einfach mal n neuer Mensch im eigenen Leben. Ob jetzt ne Frau für nen Mann oder andersrum oder gleichgeschlechtlich ist völlig egal, wir sind ja unter uns und können uns frei fühlen zu mögen wen wir wollen (ha ha Internet!), wichtig ist mir bei dieser Aussage nur, dass der neue Mensch kein Kumpel sein oder werden soll. Es geht hier schon um sexuelles Interesse, auch ohne Sex, ihr wisst wa ich mein'.
Nicht zwingend darum sich wieder glücklich zu vögeln und auch nicht darum sich den nächsten Partner klar zu machen - wen wollen wir verarschen, so schnell geht das nicht. Es geht viel mehr darum langsam aber sicher und vor allen Dingen total unwillkürlich zu merken, dass das eigene Glück immernoch in der eigenen Hand liegt und nicht mit dem Leben einer einzigen anderen Person verwoben ist die ja jetzt nunmal weg ist, blöderweise (oder glücklicherweise?). Man kann sich selber wieder mehr leiden, wenn man sich mit anderen neuen Menschen selbst neu erlebt, weil man selbst merkt, dass man sich bei anderen auch anders benimmt. Vorbei der Trott des Alltags und des nur so semi-glücklich-seins. Vorbei die Unzufriedenheit von der man dachte, dass sie irgendwann vergeht weil man sich ja schließlich schon für einander entschieden hat. Aber Mr Right, kann eben auch Mr Wrong werden... Und wieso das alles? Nur wegen einer einzigen NEUEN Person, die plötzlich auf der Bildfläche erscheint. Und natürlich ist es hierbei immer genau so wie es alle sagen. Sie (die Person) kommt wenn man es am wenigsten erwartet, braucht oder gar will. Wenn man am aller entäuschtesten (komisches Wort) von jemandm ist und eigentlich schon mit der (in meinem Fall) Männerwelt abgeschlossen hat, weil "Anstand" heutzutage zum Fremdwort geworden zu sein scheint, dann kommt sie (die Person^^)
Und ich rede hier immer noch nicht davon, dass man sich gleich wieder neu verlieben soll... Es geht um die Lückenbüßerei. Endlich kann ich das Wort noch mal sagen! :D Und nun mal zum springenden Punkt - ich laber hier schon wieder rum ey! - Wenn man von Anfang an mit offenen Karten spielt - und das sollten wir alle tun (Karma verjährt nich, also bleibt ehrlich! [vgl. Kontra K]) - dann kann sich niemand was vorwerfen. Ich war auch schon mal in der Situation, dass ich so gar keinen Bock auf Männer hatte und anscheinend haben manche Menschen, so wie ich, eine herrlich krasse Single-Attitüde die die Männer (und auch ein paar Frauen^^) wie die Fliegen angeschwirrt kommen lässt. Wenn man dann sagt "Ey, Du.. pass auf: Grade gar keinen Bock. Voll verletzt und vom Glauben abgekommen und alles..." und der Mann sich trotzdem mit einem treffen will.. okay. Fronten geklärt. Zum Problem wirds nur, wenn der feien Herr denkt er wäre jetzt doch endlich mal anders als all die anderen und frau würde ihre Meinnung schon ändern, wenn sie bemerkt wie toll er ist. Nee nee. Meistens heißt ein vorab schon gut überlegtes "nein" auch am Ende noch genau das.
Wenn frau ihre Meinung doch ändert - nach einer angemessenen Zeit ds Schmerzes natürlich - dann ist es für beide super. Aber wenn nicht... und DAS ist das hüpfende Komma: dann hat man einen Lückenbüßer. Der Typ hängt am Haken und weiß es entweder oder nicht. Bei nicht ist scheiße, aber bei doch... kann man da als "Angelnder" nicht einfach vorher noch 2x das Maul aufmachen, wenn man merkt (und JA, das tut man!) dass der andere da andere Vorstellungen hat oder sich in eine andere Richtung entwickelt? Neeeeiiiin, kann man natürlih nicht. Da wird der andere schamlos ausgenutzt um den eigenen Schmerz zu betäuben, vergessen  oder/und sogar zu bezahlen. Und genau darum ist Lückenbüßer so ein Scheiß-Begriff. Weil die Büßendenauf dem Weg zum Ende gar nicht gerafft haben wohin es geht und der Angehimmelte neue Mensch in deren Leben irgendwann drüber weg ist und keinen Trost mehr braucht. Tschüss!
Dann stehste da. Mit Wind im Haar... Wenn Du noch welches hast, falls der Angelnde Dir nicht alles geraubt hat^^

Fassen wir uns doch mal alle an die eigene Nase und kurz zusammen. Jeder hatte schon mal einen Lückenbüßer oder war einer. Und das ist doch auch keine Schande. Ich finde ja, dass das evtl. ne Marktlücke ist. Gibts da kein Single-Portal für?
- "Willst Du mein Lückenfüller sein.de"
-  "Platzhalter sucht Notnagel.de"
Irgendwie sowas... Hallo Liebes- und Kummer-Industrie! Ich wink' hier..!

Man kann doch über alles sprechen. Wer redet, dem kann geholfen werden - oder nicht?!
Jeder braucht mal einen Lückenbüßer. Und sofern man darüber redet, dass DU jetzt MEINER bist ist es doch auch okay. Was spricht denn dagegen dass sich 2 solche finden? Also jetzt nicht einer der einen braucht und der Büßer selbst. Sondern 2 Lückenbüßer. Letzlich suchen beide dasselbe. Trost, etwas Nähe, mein Gott vielleicht sogar Sex. Alles kann, nichts muss, voll Swinger-Club-mäßig. Macht doch mal den Mund auf!
Und - nach einer angemessenen Zeit des Tröstens - kann jeder wieder seines Weges ziehen. Mit neuer Kraft, neuem Mut, neuer Hoffnung. Geschöpft aus der Büßerbeziehung von gerade eben (Geiler Neologismus, Cera! Geil!^^)
Vielleicht denken wir da alle mal drüber nach. Nicht jedes Wort und schon gar nicht jeder Mensch dahinter ist so schlecht oder schlimm oder böse, wie es vielleicht manchmal auf den ersten Anschein wirken mag... Eben so wie "Lebensabschnittsgefährte". Auch voll das Kack-Wort (für viele)!
Aber: Wisst Ihr an wen ich bei genau diesem Wort denken muss? An diejenige, für die ich meinen letzten Poetry-Slam-Text geschrieben hab. An meine Hündin Emma. Sie ist nun mal nur in einem bestimmten Abschnitt meines Lebens bei mir, weil ihre Lebenserwartung einfach bei Weitem nicht an meine heran kommt. Aber dennoch ist sie nichts Minderwertiges. Sie ist das Beste was mir vor 4 Jahren passiert ist. Sie ist ein unbezahlbarer Goldschatz, den ich nicht missen möchte und jetzt wo ich so darüber nachdenke wohl auch ein bisschen mein Lückenbüßer. Anders als unter Menschen, weil... ihr wisst schon - ich bin kein Sodomist, Alter! - aber sie tut mir gut, wenn ich es am meisten brauche. Und sie erwartet dafür nichts, weil sie dasselbe von mir bekommt, wenn sie es braucht.

Wir sollten alle ein bisschen mehr wie unsere Hunde sein - das würde alle glücklicher und das Leben nicht nur leichter sondern auch schöner machen.

Also...
Bis zum nächsten - ich geh meinen Wauwi knuddeln. :-)




Samstag, 19. Mai 2018

Resumé zum Resumé

"Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt"
[Shakespeare]
 

Nach 2 Jahren Funkstille um mich und meinen Schreibkram hier, brennt mir nun endlich wieder etwas auf der Seele was so schmerzhaft ist, dass ich hoffe das unangenehme Gefühl durch das Niederschreiben auch nur ein winziges bisschen lindern zu können. Schon wenn ich das denke, sage, aufschreibe befürchte ich, dass es nichts bringen wird. Aber Versuch macht klug.

Ich hab meinen Resumé-Post gelesen. Ich bezog mich darin auf einen beschreits geschrieben Post und Sätze an denen ich mich schon damals, vor 2 Jahren, aufgehangen habe. Heute möchte ich dies zum 3. Mal tun - das erste Mal.^^ Es geht um die Tatsache, dass JEDER diese eine Beziehung im Hinterkopf hat, die niemand toppen kann - bis auf mich. Als ich das gesagt hab war ich bereits 2 Jahre mit meinem Lui zusammen. Und ich hab mit großer Sicherheit argumentiert, weil ich mir nach 2 Wochen schon sicher war: Das ist mein Mr. Right! Ich hab schon über viele Dinge bezüglich der Zukunft mit ihm nachgedacht. Klar, es war auch in den ersten 2 Jahren nicht immer alles super schön und harmonisch, aber bleiben wir mal realistisch. Streit gehört dazu - nur aus verschiedenen Gründen sollte man ihn haben, nicht immer wegen der selben Scheiße (aber das ist eine andere Sache^^). Ich war mir nach 2 Jahren sicher: Den würde ich mal heiraten. Sogar meine beste Freundin hat mir vor einer Weile im Gespräch erzählt, dass sie 2016 schon regelrecht auf einen Anruf von mir gewartet hat, in dem ich ihr erzähle, dass er mich endlich gefragt hat ob ich seine Frau werden will. Nichts hatte ich ihr lieber erzählt. Diese 2 Jahre waren trotz kleiner Streiterein und Eifersuchts-Diskussionen die schönsten, die ich je mit einem Mann an meiner Seite verbringen durfte. Wir haben so viel unternommen, so viel erlebt, soviel gesehen, so viel zusammen gemacht... Wir waren einfach WIR. Wir beide ZUSAMMEN. Starkt und schön wie Jennifer Weist es in Jenga sagt. Und dann? Dann hat mein Lui angefangen sich zu verändern. Die Gründe sind hierbei eigentlich völlig egal. Ich dachte immer ich wäre die Frau an seiner Seite, die Konstante, die Stütze, die Vertrauensperson. Ich wollte alles dafür tun, dass es ihm gut geht, dass er glücklich sein kann, am besten natürlich mit mir. Aber nach weiteren 2 Jahren schienen wir am unausweichlichen Ende angekommen zu sein. Trennung.
Nach allem was ich damit bereits durchlebt habe, war mir klar, so schlimm wie bei Elvis wird es nie wieder werden (allein schon weil ich es nicht zusallen würde - mir zu Liebe), aber schlimm genug war es dennoch. Die erste Woche war so schlimm wie es nur sein konnte. Hätte er mich sehen können... ich war nur noch ein Schatten. Lächelnd auf der Arbeit Menschen begrüßen, mit Augen, die das Lächeln nie erreicht hat. Spazieren gehen, stundenlang, nicht weil es schön draußen ist, sondern weil man in einer Art Trauer-Trance einfach nicht mitgekriegt hat wie weit man bereits gegangen ist bis man feststellt, dass man eigentlich viel zu geschafft ist für den Rückweg. Schlafen, wie ein Zombie... recht gut eigentlich, aber am Tag dennoch völlig K.O. sein. Müde vom Leiden. Der Kopf rutierte ein, zwei Wochen sodass ich selbst beim Nichtstun mehr Kalorien verbrannte als es hätten sein dürfen. Woche 1 hieß 3kg weniger. Anschließend folgten weitere 2. Schmerz verlangt es gespürt zu werden und (wie oft hab ich das gesagt?!) er ist individuell. Klar, die erste Woche dachte ich, ich würde sterben. Und ich wollte es so. Nicht sterben, aber mich so fühlen. Weil Schmerz gefühlt werden muss! Ich saß am See tageweise stundenlang und hab einfach gelitten. Geschrien und geschwiegen. Und geweint. Viel gweint. Dieses Gefühl gemischt aus Trauer, Leere, Sehnsucht und der Angst vor... ja, wovor eigentlich? Das konnte und kann ich bis heute nicht erklären. Aber ich wollte leiden.
Das war alles was ich hatte an Gefühlen. Leid.

"Alles was ich hatte war Zeit. Zu viel davon. und zu viel Selbstmitleid."

Aber nach 2 Wochen hörte das tägliche Weinen schon auf. Und jetzt, nach fast einem Monat (ja, es ist noch nicht so lange her) stelle ich fest: Aufgrund dieser ersten 2 Jahre, die ich mir so sicher über den Rest meines Lebens war, hab nun auch ich diese eine Beziehung die niemand toppen kann. Ja, ich weiß, von den 4 Jahren, waren nur die ersten 2 nahezu perfekt. Aber man sagt doch immer Frauen erinnern sich besser an die schlechten Dinge als an die guten (das ist bei Männern so, daher brauchen sie keine Bildchen in Rahmen auf dem Kaminsims oder sowas), daher werde ich etwas dagegen tun. Meine Erinnerung hört nach den ersten 2  für mich quasi perfekten Jahren mit meinem Traummann und Superhelden einfach auf. Wieso auch nicht? Wieso mich an den Zeitpunkt erinnern, der alles verändert hat? An den Augenblick in dem mir mein geliebter Freund aus der Hand glitt und nicht mehr zu retten war - nicht für mich. Wieso sollte ich mich an eine genausolange harte Prüfung erinnern, wenn ich doch auch einfach nach der schönen eben so langen Reise zu Zweit aufhören kann? Eben.
Nun hab auch ich diese eine Beziehung. Und wenn mein Lieblingsmann es nicht schaffen sollte, sich selbst und sein Glück, so wie ich ihn kennengelernt habe (mit einem strahlenden Lächeln und Glänzen in den Augen) wieder zufinden, dann wird er wohl zu einem Mr. Wrong, wie all seine Vorgänger. Wie alle anderen, bei denen ich wusste, es würde eine Zeit lang gut gehen und schön werden, aber ich würde sie niemals heiraten, keine Familie mit ihnen gründen, nicht gemeinsam alt werden.
Ich wünsche es mir natürlich für mich selbst, dass er der wird der er war als wir uns zum ersten Mal trafen (wen will ich verarschen?!), weil es dann von vorne beginnen kann und ich die Chance hab einiges anders zu machen. Aber ich wünsche es mir auch (ganz besonders) für meinen Lui. Ich wünsche mir, dass er wieder mit Freude dabei sein kann. Bei allem. Vor allem beim Leben. Dass er wieder der liebevolle Traumprinz sein kann, in den frau sich einfach verlieben muss. Und wenn es nach 1 Jahr oder 5 - wie lange es auch dauert bis er wieder er selbst wird (und das wird er hoffentlich eines Tages!) - soweit ist, dann hoffe ich dass jemand da ist, der all die kleinen Gesten und zufällig wirkenden Berührungen, die natürlich volle Absicht und vor allem voller Liebe sind, zu schätzen weiß und sie genau so sehr braucht und liebt wie ich es getan habe. Im besten Fall, sollte ich das sein, denn bis dahin werde ich keine Lose mehr kaufen.
Wieso auch? Wenn man einmal den Hauptgewinn gezogen hat, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, nochmal einen zu bekommen?
Eben. 


Ach und... Das Ende kam nicht überraschend. Überraschend war letztlich nur irgendwie dass mein Lui es eingeleitet hat. Niemand hätte das in den ersten 2 Jahren erwartet, eher andersherum. Aber nun ist es letztlich doch genau so gekommen. Nach 4 Jahren wollte ich ihn niemals loslassen. Niemals hätte ich loslassen können.  Vielleicht ganz gut, dass er es konnte. Wieso gerade jetzt? Nach 4 Jahren? Wieso nicht schon damals, nach 2 Jahren? Vielleicht oder besser ganz bestimmt hat es einen Sinn. Welchen werde ich früher oder später schon noch herausfinden.

"Noch einen Blick zurück zu Dir, dann lass ich Dich hinter mir" [Lotte] - vorerst.


Denn: Ich weiß was ich Dir alles zu verdanken hab. Das weiß ich wirklich. Und niemals werde ich vergessen was Du für mich getan hat. Vielleicht mein ich damit auch ein bisschen das Loslassen, denn wer weiß wofür es gut war/ist/sein soll.
Eines ist gewiss: Du wirst immer, auch wenn Du es jetzt in diesem Moment eigentlich nicht (mehr) bist, mein Mr. Right sein. Mein Traummann und Superheld, die Beziehung in meinem Hinterkopf, die niemand toppen kann. Und irgendwann, wenn es definitiv kein Zurück mehr gibt, auch in einigen Jahren nicht, dann wird sich jemand anders finden, der mich auf Händen trägt und sich nach all meinen Geschichten über Leid und Tränen damit zufriedenden geben nur meine zwiete Nummer 1 zu sein.

Denn mein Herz bleibt für immer das Deine.
Weil es mit dir um ein Haar, die schönste zeit der Welt war.


















Montag, 15. August 2016

(Nicht-)Raucher - Zündstoff in der Beziehung

Er hustete so hohl, dass man in jedem Laut
den doppelten Resonanz-Boden Brust und Sarg mitzuhören glaubte.


Hey Leute,

nach allem was mich die letzten Wochen, Quatsch, MONATEN! so beschäftigt, werde ich demnächst wohl wieder öfter bloggen. Tagebuchschreiben dauert mir mittlerweile echt zu lange, weil ich längst nicht so viele böse Wörter aufschreiben kann, wie in meinem Hirn hin und her fliegen. Daher muss ne Tastatur her!
In letzter Zeit rege ich mich immer und immer wieder über ein und dieselbe Sche auf. Zigaretten! zumindest ist es das Übel was mir direkt vor Augen schwebt und was ich wirklichen als Übel identifizieren kann. Was dahinter stekct und eigentlich noch viel schlimm ist, fängt viel früher an.
Als ich 7 war, versprach meine mom mir mal mit mir zu Mc Donalds zu fahren um Eis zu essen (ich hatte einen Gutschein). Letztenendes haben wir es nicht gemacht und ich war - wie sollte es auch anders sein - wahnsinnig enttäuscht. Ich hatte schon al sKind einen furchtbar großen Gerechtigkeitssinn und schon früh gelernt: "Versprochen ist versprochen... und wird auch nie gebrochen!" Diese Phasen kennt sicher jeder, genau wie diese Sache mit dem Sonnenschein am Folgetag, wenn der Teller blitzeblank ist... Aber ich schweife ab. Ich hab damals nicht verstehen können, wieso meine Mutti ihr Versprechen nicht gehalten hat, weil mir nicht klar war, dass der nächsten Mc Donalds einfach mal 25km weit weg war. Heute bin ich - so hoffe ich zumindest^^ - schlauer als damals, aber dieses eine Mal hat mich so gesprägt, dass es für mich bis heute wirklch essentiell ist, dass jemand sein Wort (vor allem MIR gegenüber) hält.  Und gerade in einer Beziehung, sollte man sich auf das Wort des anderen verlassen können.
Wenn mein Date mir also nach 3,4 Treffen freiwilig sagt "Ich hör sofort auf damit!", weil der Satz "Ich will keinen Raucher als Freund haben!" gefallen ist, dann ist das eine super Sache, auch wenn ich ihn nicht darum gebeten habe. Das Zeil ist ja dasselbe und früher oder später (bevor man "zusammen" kommt, wäre das sicher noch mal thematisiert worden. Aber es war freiwillig und ohne Bitten und Betteln. Um so besser - Es steht ja schließlich jedem frei selbst zu entscheiden! Und wenn ich schon ganz zu Beginn, wenn man sich nur "mag" ein solches Wort bekommen habe, sollte man dann nicht meinen, dass es nach mehrehre Jahren Beziehung noch viel wertvoller und vertrauenswürdiger ist, weil man sich viel wichtiger ist als am Anfang und sich eben nicht mehr nur "mag", sondern sich "liebt"? Tja, das hab ich auch gedacht... Ich habe jetzt aber gelernt, das dem anscheinend NICHT so ist. Wenn man einige Jahre in einer Beziehung mit einem Nichtraucher steckt, dann kann man einfach wieder heimlich ab und zu rauchen und sich danach die Zähne putzen und sich die verlogene Visage eincremen, weil der Nichtrauchende (und ich meinem Fall auch noch asthmakranke Partner) natürlich total geruchsbehindert ist und das sowieso nicht checkt. Ja nee, is klar!
Mal abgesehen davon, dass man sich meiner Meinung nach noch immer an Versprechen zu halten hat, nicht nur weil es die Höflichkeit verlangt, sondern vor allem weil alles andere einfach falsch, feige, unmoralisch und was weiß ich nicht alles noch für schlimme Wörter ist.
Ja klar, Rauchen war früher irgendwann mal cool, als man 16 war oder so. Schon damals fand ich den ganzen Mist krank, bescheuert und dumm und hab daher den ersten Zug verpasst. Ich blieb Nichtraucher!

Der Beziehungsexperte Eric Hegman sagt, dass eine raucher-Nichtraucher-Beziehung aufgrund des Glimmstängels immer "Aus-gefährdet" ist, solange das Laster besteht. Auch wenn die Rumpafferei in der Jugendzeit vieler angesagt war, heute wird Rauchen wohl eher als Abhängigkeit verstanden, als ein Zeichen von Willensschwäche. Man man man, mus cih als Teenie schlauch gewesen sein, denn genau das war meien Antwort wenn meine Freunde mir den "Gruppenzwang" als grund für ihr Anfangen nannten. ich hielt sie einfach nur für schwach. zu willensschwach um nein zu sagen. Aber okay, jedem das Seine, wenn er sein geld so verschwenden möchte. Mit all diesen Leuten hab ich heute eh nichts mehr zu tun, also sei's drum! Füttert brav eure Krebse, aber verpestet nicht MEINE Luft.
Das ist es ja außerdem. Merken die Leute nicht dass sie sich slebst zugrunde richten? Jeder weiß doch,d ass Rauchen schlecht ist, wieso machen es dann so viele? ich mein, das ist ja nicht wie mit Alkohol, dass man lockerer wird, oder wie beim Kiffen, dass man.... ja keine Ahnung, irgndeinen Nutzen davon hat. Man chillt deswegen nciht mehr sein Leben als ohne und egal was die Raucher mir erzählen wollen, das beruhigt Euch auch nicht. Das ist alles nur ne Kopfsache! Das einzige was das Nikotin wirklich macht, nachgeweisen, ist süchtig! Sonst nichts! und was sagt mir das über den Partner? Er muss also willensschwach sein und einen hang zur Selbstzerstörung haben. Liebt der sich nciht oder was? Findet er sich nicht gut genug oder ist das selbstwertgefühl so dermaßen im Keller, dass er beschlossen hat sich jetzt Schrittchen für Schrittchen (also Kippe für Kippe) ins Grab zu atmen oder was? Sorry, aber ich seh den Sinn nicht und bleib dabei. Es ist total hirnlos und bescheuert! Wenn man mit sich slebst so umgeht und so nachlässig ist, wie sollte es dann in einer Beziehung anders sein? kann mir das mal einer verraten? Wahrscheinlich nicht!^^
Wo wir wieder beim Versprechen sind. Wenn der Typ mir verspricht er lässt und nach Jahren wieder anfängt... wieso sollte ich so jemanden dann heiraten? Das klingt weit hergeholt, aber Moment! lasst mich erklären.
Wenn man sein eigenes (zur Erinnerung: freiwillig gegebenes!!!) Wort nicht halten kann oder besser will, wieso sollte ich dann glauben dass besagte Person ein Eheversprechen halten kann/will? "Dir treu sein? Klar Baby, will ich!"  und ein paar Jahre später heißt es dann "Ein Mal ist kein Mal" und bei jeden neuen Frau ist es ja dann theoretisch auch das erste und einzige Mal, also scheiß doch drauf... lass mal wild rumvögeln! Guter Grundstein für ne Beziehung, diese Aufrichkeit und dieses "Sein-Wort-Halten". Ist ja auch alles echt Männlich... ich mein... Seinen mann stehen kommt ja nicht von ungefähr und zu seinem Wort stehen hat für mich auch was mit Männlichkeit zu tun. Aber auch mit Tugend. Und ich muss leider echt sagen, dass es heute keine Ritter mehr gibt, mit Tugenden. Dachte ich bis vor kurzem eigentlich, aber ja, auch ich kann mich irren...^^

An Zigaretten sind schon Beziehungen zerbrochen und ich glaub wenn Loverboy mich nicht bescheißt, sind sie der einzige Risiko-Faktor in UNEREM gemeinsamen Leben. Ich hab kein INteresse an anderen Männern, weil ich glaube, dass ich mit einem Mann wie meinem jetzt alt werden kann. Aber ich weiß auch dass eine einzige schlechte Sache alles was gut ist kaputt machen und lächerlich assehen lassen kann, wenn sie denn scwherwiegend genug ist. auch wenn so'ne Kippe ja quasi nichts wiegt, ich glaub was schwerwiegenderes gibts derzeit in meinem Leben nicht. Und wenn es dann zu einer debatte mit "Wieso kannst Du Dein Wort nicht einfach halten?" kommt, dann kommt es auch irgendwann zu Entscheidungen. Wenn von Beziehungsanfang an klar ist, dass Rauchen ein NoGo ist, dann entscheidet sich der wieder zu rauchen Anfangende partner doch schon gegen die Beziehung. Meine Prinzipien haben sich in den letzten Jahren nicht geändern und scheiße man, ich bin Mitte 20, das werden sie auch nicht mehr.  Also muss ich ganz ehrlich (wenn auch traurig) sagen, wenn "Du Dich dafür entscheidest Dein Wort wieder und wieder zu brechen, mit jeder Kippe, die Du Dir ansteckst, dann entscheidest Du Dich gleichzeitig und bewusst gegen MICH!". Und da muss mir auch keiner mit "Dann kann die Liebe ja nicht groß gewesen sein, wenn Du mich wegen sowas verlässt!" kommen, denn gefühle haben damit überhaupt nichts zu tun. Es gibt einfach mal Dinge in Leben eines jeden Menschen die gehören nicht in eine Beziehung und auch nicht zu eineme Selbst. Für viele ist das Fremdgehen, für mich ist Rauchen genau so schlimm. Noch schlimmer, wenn das versprechen es zu lassen schon gegeben wurde. Und wenn man sich Treue schwört und den Partner dann doch bescheißt, dann kann ja schließlich auch jeder verstehen, dass man geht oder?! Und da wird keinem Vorgeworfen dass er den Betrüger nciht mehr liebt. Aber sowas geht einfach nicht!

Ich hab gelesen, dass man in einer Beziehung mit einem Raucher Regeln definieren soll. sowas wie Rauchen NUR auf dem Balkon oder so'n Quatsch.. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wenn man einen deal aushandelt, dem beide zustimmen, dann muss man sich auch daran halten. Oh, ich vergaß... In einer solchen Siituation bin ich ja gar nicht. das erste Versprechen konnte ja nicht mal gehalten erden, was wunder ich mich also darüber, dass der Deal auch Schnuppe ist? Sorry, mein Fehler! ich hab vergessen, dass auf Dich kein Verlass mehr ist...
Was mach ich jetzt also? Es akzeptieren bzw. einfach hinnehmen? Weitere etwliche deals aushandeln, an die sich dann doch kein Schwein hält? Letztlich läuft es doch sowieso auf EINES raus... Wenn das so weiter geht wie bisher, verrate ich mich selbst. Na mal sehen wie lange das gut geht...

Naja, das war's erstmal für mich heute. Ich reg mich noch ein bisschen auf, weil Rauchen so'ne Sache ist, die ich schon als UNCOOLER Teenie nicht verstanden hab, denn am schwersten beim Rauchen ist der Anfang... Ist der erst mal geschafft, steht dem Schaden nichts mehr im Weg, wenn man mal bedenkt dass Nikotin schädlicher ist als Arsen und Zyankali.
Ich warte jetzt auf den nächsten 31. Mai (Welt-NICHT-Raucher-Tag), den ICH feiern kann, DU aber nicht.

Also: Vergifte mich schnell und du kommst ins Gefängnis, vergifte mich langsam und du bekommst einen Aschenbecher. Den kannst Du dann direkt mitnehmen, wohin auch immer Du ohne mich gehen willst.